Meine Schwerpunkte sind die People- und Reportagefotografie. Der Mensch ist mein bevorzugtes Motiv, Dortmund mein üblicher Wirkungskreis. Ich bin – für spannende Projekte – reisebereit.

Seit rund zwei Jahrzehnten engagiere ich mich im eSport, dem wettbewerbsorientierten Computerspielen. Früher haben mich einzelne Spiele interessiert, heute verfolge ich die Entwicklung der Szene allgemein.

eSport-Werdegang
Spieler / Redakteur
In den 2000er-Jahren nahm ich als Spieler an Online- und Offline-Wettbewerben teil.
Zeitgleich schrieb ich für verschiedene Plattformen zu aktuellen eSport-Ereignissen.

Vereinsführung / Öffentlichkeitsarbeit
Von 2008 bis 2017 war ich Teil des Vorstandes beim “teamKR eSport Club”. Zu Spitzenzeiten engagierten sich über 100 Spieler und 20 ehrenamtliche Helfer gleichzeitig in unserem Verein. Wir feierten spieleübergreifend zahlreiche Erfolge in nationalen wie internationalen Ligen und Turnieren.
Mein Hauptaugenmerk galt der Öffentlichkeitsarbeit. Diese umfasste z.B. die technische und inhaltliche (Weiter-)Entwicklung der Website, die Realisierung einer vereinseigenen Android-App, Planung und Steuerung von Social Media-Aktivitäten, Leitung der Redaktion sowie die Partnerakquise/-betreuung.

Eventfotografie / Eventmanagement
2015 wurde ich Teil der “Dwarfy Giants”, die regionale Gaming-Events innerhalb von Nordrhein-Westfalen organisieren.
Von 2015 bis 2018 fotografierte ich diverse Veranstaltungen. 2019 oblag mir die Leitung mehrerer Events, die in Kooperation mit dem Jugendamt (ZM.i.DO – Zentrum der Medienkompetenz in Dortmund) stattfanden. Weitere Partner waren Medion und Red Bull.
Meine Aufgaben reichten von der Konzeptionierung der Veranstaltungen (z.B. Turniere, Show-Matches, Free-Play-Angebote, Cosplay-Contests, Produktpräsentationen, Podiumsdiskussionen, musikalisches Rahmenprogramm) über die Partner- und Dienstleisterakquise/-betreuung bis hin zur Durchführung samt Live-Streaming via Twitch.

Meine Digitalfotografie entwickelte sich parallel.

Die Organisationen, für die ich aktiv war, benötigten stets hochwertige Portraits ihrer Mitglieder, zur Verwendung als Profilfoto in verschiedenen Netzwerken und für allgemeine Marketingzwecke. Während der Shootings lernte ich es sehr zu schätzen, mit meinem Gegenüber interagieren, ihn ein Stück weit kennenlernen zu dürfen. Diese persönlichen, teils tiefen Einblicke in die einzigartige Geschichte einer Person faszinieren mich an der Portrait-Fotografie wie am ersten Tag.

Im Rahmen meiner eSport-Aktivitäten entwickelte ich zudem meine Storytelling-Leidenschaft. Für verschiedene Plattformen verfasste ich über die Jahre wohl eine vierstellige Anzahl redaktioneller Artikel. Diese wollten bebildert werden. Das war mein Einstieg in die Reportage-Fotografie. Ich liebe es, mit Bildern, wie auch der Kombination aus Bild und Schrift, Geschichten zu erzählen.

Ich suche die fotografische Abwechslung und Herausforderung. Innerhalb von drei Songs Probleme am laufenden Band zu lösen, fällt eindeutig in diese Kategorie. Vielleicht schätze ich deshalb die Konzertfotografie so sehr. Es gibt keine perfekten Bedingungen, aber ich kann immer das Beste aus den örtlichen Gegebenheiten machen. Am Ende bin ich trotzdem selten mit Aufnahmen wirklich zufrieden. Früher habe ich das als Schwäche abgetan, heute sehe ich es als große Stärke an. Mein Verbesserungsdrang treibt mich an.

Meine Kamera ist nicht bloß Werkzeug, oftmals dient sie mir als Eintrittskarte zu Sektoren, zu denen ich ohne sie keinen Zutritt hätte. Ich lerne Menschen kennen, erhalte Einblicke und darf vor allem eins: Neugierig sein. Mein ehrliches Interesse an den Themen, die ich fotografiere, sorgt für ein tiefes Eintauchen in die Materie. Das Resultat sind einzigartige Aufnahmen und eine fundierte Sichtweise, die ich regelmäßig in Essays oder vergleichbare Formate einfließen lasse.

Dokumentarische Schwerpunktthemen, denen ich mich in den kommenden Jahre widmen werde, sind Jugendkultur, Alltagstransformation (z.B. Transport, Wohnen, Ernährung) und Umweltschutz.

Christian Schwekendiek
Christian Schwekendiek
Credo:
“If your pictures aren’t good enough, you’re not close enough.” – Robert Capa