Christian Schwekendiek
Christian Schwekendiek
Credo:
„If your pictures aren’t good enough, you’re not close enough.“ – Robert Capa
Schwerpunkt meiner Fotografie sind die Aufnahmebereiche „People“ und „Documentary“. Der Mensch ist mein bevorzugtes Motiv, Dortmund mein üblicher Wirkungskreis. Ich bin – für spannende Projekte – reisebereit.

Seit über einem Jahrzehnt engagiere ich mich im eSport, dem wettbewerbsorientierten Computerspielen. Von 2008 bis 2017 war ich Teil des Vorstandes beim „teamKR eSport Club e. V.“, der es sich u.a. zur Aufgabe gemacht hat, ambitionierten Spielern den bestmöglichen Rückhalt zu bieten um in Ligen und Turnieren bestehen zu können. Inzwischen biete ich meine Kenntnisse auf selbstständiger Basis an und unterstütze u.a. Unternehmen bei der Entwicklung und Durchführung von Events im Gaming-Bereich.

Im Rahmen meiner Tätigkeit im eSport entwickelte ich eine Storytelling-Leidenschaft. Für verschiedene Plattformen verfasste ich über die Jahre eine vierstellige Anzahl von Artikeln. Dies war mein Einstieg in die Reportage-Fotografie. Ich liebe es gleichermaßen, allein mit Bildern wie auch der Kombination aus Bild und Schrift einzigartige Geschichten zu erzählen. Inspiration für meine dokumentarischen Motive finde ich bei Events, im Alltag und überall dazwischen. Ich widme jeder Form der Reportage dieselbe Aufmerksamkeit und liefere Ergebnisse, die aus der breiten Masse hervorstechen.

Ich finde es zudem wundervoll, Auftritte von Künstlern, speziell Musikern zu begleiten. Zwar bin ich selbst völlig unmusikalisch, aber es gibt nur wenige Momente, in denen ich nicht in irgendeiner Form von Musik umgeben bin. Manueller Modus, „Graben“ und zumeist nur drei Songs Zeit. Ich liebe die Herausforderung, unter diesen Bedingungen das Bestmögliche herauszuholen.

Mindestens genauso sehr schätze ich das Einfangen der Momente, wie das Backstage-Geschehen, die für den regulären Besucher im Verborgenen bleiben. Einmalig – und jedes Mal anders – sind komplette Tagesbegleitungen von Künstlern. Durch das Festhalten der vermeintlich unbeobachteten Augenblicke zwischen Anreise und Ende der Show entsteht zwischen Betrachter und Künstler ein besonderes Gefühl der Nähe. Eine völlig andere Herausforderung, als vor der Bühne in wenigen Minuten möglichst viele Top-Fotos zu schießen.

„All Access“ ist meine favorisierte Reportage-Art. Mit uneingeschränkter Bewegungsfreiheit steigt die Chance auf einzigartige Aufnahmen, die Jahre oder gar Jahrzehnte überdauern.

Abseits des Event-Trubels fotografiere ich überwiegend Portraits. Im Gegensatz zur Reportage-Fotografie, die nicht inszeniert ist, bin ich hier maßgeblich in die Gestaltung der Szenerie, des Posings und der Lichtstimmung involviert. Einzelbilder sind für mich die Pflicht, stimmige Serien die Kür. Ich finde es faszinierend, Menschen in eine gestellte Szene zu bringen und diese so aufzuziehen, dass sie für den Betrachter stimmig wirkt, seinen Blick fesselt und parallel stets meinem eigenen künstlerischen Anspruch gerecht wird.

Mein Bildstil ist überwiegend sehr reduziert, gerne schwarzweiß und tendenziell kontrastreich. Selten bin ich mit Aufnahmen wirklich zufrieden. Früher habe ich das als Schwäche abgetan, heute sehe ich es als große Stärke an. Der stete Verbesserungsdrang treibt mich an.